9. März 2022

Risiko Management – Der Umgang mit Unsicherheit

In unserer Mini Serie werfen wir einen Blick auf die aus unserer Sicht fünf Kernthemen im Projektmanagement – Risiken, Budget, Zeit, Ressourcen und Scope. Im ersten Teil stellen wir das Risiko Management in den Mittelpunkt
In dem heutigen Start unserer Themenserie, in der wir die Kernaspekte des Projektmanagements vorstellen werden, befassen wir uns mit Risikomanagement. Jeder hat in seinem Leben schon Mal Risikomanagement durchgeführt, denn es befasst sich sowohl in unserem Alltag als auch in Projekten im Grunde genommen mit dem Umgang von Unsicherheiten.

Auch wenn es uns sicherlich lieber wäre, lassen sich Risiken nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es, auf diese bestmöglich vorbereitet zu sein, damit man entsprechend reagieren kann, falls sie eintreten sollten.

Auf was ich achten sollte

Vorbereitung klingt einfach, doch was soll ich machen?Hier ein paar Beispiele der häufigsten Fehler, die unsere Berater in unterschiedlichen Projekten beobachtet haben:

  1. Risikoblindheit (ein Risiko wird nicht erkannt bspw., weil man es nicht als solches wahrhaben möchte oder es einem als zu unwahrscheinlich oder abstrakt erscheint)
  2. Risiko-Depression (der Fokus liegt primär auf den negativen Risiken)
  3. Risikokurzsichtigkeit (langfristige Risiken werden vergessen zu beachten, ebenso wie Risiken mit großen Auswirkungen)
  4. Risiken, bei denen ein extremeres Ausmaß prognostiziert wird, erhalten oft die größte Aufmerksamkeit (hierdurch kommt es zur Vernachlässigung von anderen Möglichkeiten)

Und was kann ich konkret machen?

Wir haben bisher die Erfahrung gemacht, dass wenn wir die oben genannten Quellen im Hinterkopf behielten und die richtigen Prozesse sowie das nötige Bewusstsein im Projekt geschaffen haben, diesen potenziellen Fehlern erfolgreich aus dem Weg gehen konnten. Besonders wichtig ist

  • Ausreichend Zeit nehmen für die Identifikation von Risiken – eine schnelle Aufnahme von Risiken fördert meist nur einen Ausschnitt zutage und ist qualitativ in den meisten Fällen nur begrenzt hilfreich
  • Risiken so früh wie möglich identifizieren – denn aus Risiken haben eine Eigenleben und je früher ich eine Unsicherheit kenne, desto mehr Zeit habe ich für eine angemessen und effiziente Reaktion
  • Risiken dokumentieren – das bloße „im Hinterkopf behalten“ hält in den meisten Fällen nicht lange im Projektalltag
  • Maßnahmen identifizieren – es kann sein, dass Dir sofort Möglichkeiten einfallen oder zumindest eine Richtung für eine Reaktion auf ein Risiko einfallen. Wenn Du sie gleich mit dokumentierst fällt es Dir später leichter in dieser Richtung weiterzudenken oder diese Richtung ggf. von weiteren Überlegungen auszuschließen.
Gibt es noch einen Last-Minute Tip?

Bei all dem solltest du darauf achten, die Experten aus dem Bereich mit einzubeziehen, in dem die Unsicherheit und damit das Risiko auftreten kann. Häufig genug haben sie tiefere Einblicke in die Problematik und/oder sogar schon Lösungsvorschläge.

Es wird auch immer mal vorkommen, dass der ein oder andere nicht den Sinn hinter Risiko Management sieht, sondern nur den damit verbundenen Zeitaufwand sieht. In diesem Fall hat es sich bei uns als sehr hilfreich erwiesen, sich die Zeit zu nehmen und den Beteiligten die immensen Vorteile des Risikomanagements vor Augen zu führen. 

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